Draußen stürmt der Herbstwind
Leicht benommen richte ich meinen Körper auf
Wie Milch schwappt der Nebel über zerbrechliche Mauern
Einige blaue Klaviersonaten entfernen dem Mond die linke Schädelhälfte
...und immer wieder wartet der Mensch...
Elektrische Stürme rasen durch meine Knochen
Schroffes Krächzen vergewaltigt meine Psyche
Der Schmerzbefehl verweigert sich
...und immer wieder wartet der Mensch...
Ein zerbrochener Krug weint
Das Kammerorchester eines Dr. JAZZ
beklagt das Hinwegschweben ihres Schlagwerkers
Auch die Schmetterlinge ertrinken im Sein der Geköpften
Jetzt stehe ich in einem Raum und sehe aus dem Fenster
Schneeflocken tänzeln um den kranken Baum herum
...und immer wieder wartet der Mensch...
Friedliche Lilien warten auf ihre Vasen
Ich liege auf dem Fußboden und weine
Schleichende Sehnsucht rinnt durch meinen Schlund,
als ob sie Hustensaft wäre,
setzt sich fest in der oberen Magengegend
und reflektiert zurück zum Gehirn
durchfließt langsam und beschwerlich
die Adern meiner Arme und Beine
...und immer weiter wartet der Mensch...
Ich bin auf der Suche nach meinem Vater
Übervollev Augen tränen in meiner Seele
Er ist tot
Meine Zunge erstarrt
Eine grünliche Flüssigkeit entfernt sich aus meinem Mund
Krachende Holztreppen verschütten den Stolz der Nachbarn
...und immer weiter wartet der Mensch...
Feuerrote Ohren fließen aus meinem Kopf
Allein im Gehäuse von sogenannten freundlichen Menschen
Mit Nussknackern aufgebrochen
Verfault wegen dem Ausbleiben von Sauerstoff
...und immer wieder wartet der Mensch... |